Ostertische

Warum ist uns Ostern eigentlich nicht so wichtig wie Weihnachten? Kein Geschenke-Trubel, kein Ostergedudel im Kaufhaus (welche Lieder sollten da wohl auch gespielt werden?), keine ostertypischen Kekse und die Schoko-Hasen sind auch nur zwei und nicht vier Monate vorher im Laden.
Ich meine ja – und Sätze, die so anfangen, gehören in das Reich der Küchentischphilosophie – , dass es daran liegt, dass wir jetzt ein bombastisches Fest lange nicht so nötig haben, wie mitten im Winter. Jetzt ist sowieso alles schön: es wird heller und wärmer, es grünt und blüht an allen Ecken, die Vögel singen sich um Kopf und Kragen, kurzum: die Laune steigt. Für diese Theorie spricht auch, dass es zum Sommer hin immer dünner wird mit großen Festen. Pfingsten sind irgendwie nur freie Tage ganz ohne besondere Rituale und dann kommt lange gar nichts, bis man sich erst im Herbst wieder über Erntedank, Martinstag und Nikolaus in den Weihnachtsrausch ‘reinfeiert.
Also Ostern ein Fest im Sparmodus? Aber nein! Ich liebe Feste! Und ich halte mich sehr gern an den Grundsatz meiner Mutter, dass man Feste feiern muss, wie sie fallen und falls sie nicht fallen, man sie schupsen muss. Ostern ist allemal ein Grund, ‘mal wieder den Tisch festlich zu dekorieren! Auf den Fotos ist einer Version in Blau-Grün zu sehen, die ich nur für zwei gedeckt habe. Für mehr Personen wird es bei uns in diesem Jahr ganz bunt. Denn ganz ehrlich, ein Ritual möchte ich an Ostern nicht missen: Ostereier färben! Das ist mir wirklich wichtig.

Dieser Beitrag wurde unter Tisch.Kultur abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Comments links could be nofollow free.