Bohnenkrautpesto

Tja, da steht man ganz dumm da, wenn einem der Rechner den Dienst quittiert. Nicht nur, dass man sich sehr darüber ärgert. Nein, man kann sich noch nicht einmal in seinen Foodblog verkrümeln, um den Ärger zu vergessen! Es geht ja irgendwie nix mehr. Andererseits bringen Katastrophen auch verborgene Talente zum Vorschein: mein Männe hat mit seinen Zauberhänden die Kiste wieder zum Laufen gebracht. Ich bin richtig, richtig froh. Sonst wären nämlich auch die Fotos vom Bohnenkrautpesto in den ewigen Weiten der Festplatte verschollen und ein Rezept ohne Foto geht ja gar nicht.
Ist aber alles nochmal gut gegangen, Männe sei Dank! Ich hoffe, das Rezept kommt für Euch noch rechtzeitig; die Saison für Bohnenkraut neigt sich in meinem Garten langsam dem Ende zu. Also, wenn Ihr noch etwas findet: schnell ausnutzen, denn dieses Pesto ist herrlich würzig. Für meine Begriffe passen gebratene Pilze und Nudeln dazu am besten. Es ist nachgeradezu ein herrliches, herbstliches Trostessen … wenn man sich wieder einmal geärgert hat … über Compter, die streiken oder so …

Zutaten

1 Bund Petersilie (am besten glatte)
1 kleine Handvoll Bohnenkrautblättchen
200g gemahlene Mandeln
125g geriebener Parmesan
ca. 100ml Olivenöl
Salz, Pfeffer

So geht’s:

  1. Die Kräuter sehr fein hacken.
  2. Mit Mandeln und Parmesan gründlich mischen.
  3. Das Olivenöl nach und nach dazugeben, bis ein geschmeidiges Pesto entstanden ist.
    Ich mache all das in einem Arbeitsgang in der Küchenmaschine.
  4. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
  5. Berge von Nudeln dazu kochen, ein paar Pilze braten, ein Glas Wein dazu und dann über gar nichts mehr ärgern … ;-)
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Eine Antwort auf Bohnenkrautpesto

  1. Kucki (M) sagt:

    … wenn das so einfach wäre mit dem Händeauflegen. Ein paar Knöppchen muss man schon drücken. Und Geduld haben. Wie gut, dass alle die Ruhe bewahrt haben. Nicht auszudenken der Stress, der durch “nun-tu-doch endlich-was”-Attacken entstehen würde. Damit können sich zum Glück Andere plagen …

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